Neulich habe ich meine Sehnsucht nach echten Büchern beschrieben. Bücher, die Gesellschaften bewegt und ihre Leser verändert und beeinflusst haben. Literatur, die kompliziert ist, den Leser fordert und mit echten Glücksmomenten belohnt: Spitzen Dialogen, tiefgründigen Charakteren, unerwarteten Wendungen. Bücher, die in ihrer Klarheit schockieren, die mit ihren Themen mitreißen und deren beschriebene Kultur einfach unglaublich ist.
Auf der Suche nach einem Bild von der lesenden Rory Gilmore bin ich plötzlich über eine Challenge gestolpert, bei der mein Leserherz gejauchzt hat. Die »Rory Gilmore Reading Challenge« listet alle Bücher auf, die Rory Gilmore während all den Staffeln je in der Hand gehalten und gelesen hat, aber auch jene, über die gesprochen wurde. Und genau diese Liste möchte ich mir vornehmen.
Da ich mir derzeit ein Leseverbot auferzwungen habe, weil ich mich auf meine Magisterarbeit konzentrieren möchte, plane ich nach meinem Abschluss, das Jahr 2013 zu einem Rory-Gilmore-Lesejahr zu machen. Ich werde (außer für die Arbeit) keine anderen Bücher lesen als die, die auf der Liste stehen.
Es sind viele Titel dabei, die ich schon immer lesen wollte, angefangen von Marcel Proust, Lewis Carroll, Henry James, William Faulkner, Sylvia Plath, Alexandre Dumas, Dostojewsky, Arthur Miller, Dante, James Joyce, Mark Twain, Victor Hugo und vielen mehr, außerdem noch einige Schriftsteller, die ich gerne noch einmal lesen würde, wie vieles von Shakespeare, Stephen King, Sailinger, Kafka, Norman Mailer, Umberto Eco, Oscar Wilde und Virgina Woolf.
Die komplette Listet findet ihr hier. Für Deutschland hat die Bloggerin SeitenBlicke das Thema aufgegriffen und eingeführt. Zum Start werde ich nochmal die komplette Liste übersetzen, sortieren und in einem neuen Blogpost aufgreifen. Ich freue mich schon auf 2013 und auf qualitatives statt quantitatives Lesen!

